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Die Tradition der Uposata-Tage, welche aus vorbuddhistischer Zeit stammt richtet sich nach dem Vollmond und erlaubt eine Besinnung, ein örtlich gemeinsames Sitzen, aber auch eine intensive Praxis wo immer man auch ist. In der Gingko Sangha wollen wir versuchen diesen Tag, welchen der Buddha für besonders wertvoll erachtet in seinem Kern zu verstehen und als geistigen Anker zu etablieren. Die folgenden Ausführungen sollen eine erste Idee geben wie das aussehen könnte.
Um zuhause an diesem Tag zu üben, eine Einladung an sich selbst aussprechen, um ein spezielles Augenmerk auf die Praxis zu legen: vom Aufwachen bis zum Schlafen gehen (mit Freude, ganz ohne Druck) Alleine und doch verbunden, mit allen, die einen heilsamen Weg gehen: 

  • Praxis von Dana (in welcher Form auch immer es möglich ist): Sich auch konkret eine Situation oder Situationen schaffen, wo es an diesem Tag möglich ist Dana zu üben – es in den Tag als festen Bestandteil einbauen. 

  • Praxis der Silas: Ein Sila oder alle Silas im Laufe des Tages kontemplieren, natürlich im Lichte der Unvollkommenheit und dementsprechend einem liebevollen Umgang mit sich selbst und anderen pflegen.

  • Morgens und Abends Praxis der Brahma Viharas

  • Gedenken und Dank den Lehrern (Essenswidmung: Einladung aller Lehrer und Erleuchteten zum Essen)

  • Und am Ende des Tages: im Geiste gemeinsames Bhavana – Sitzen im in Verbundenheit mit der Sangha (wenn es zeitlich möglich ist) von 21:00-22:00

Jedes Vierteljahr soll ein Uposata-Tag mit einem besonderen Thema verbunden werden und wird intensiver als die anderen Tage geübt:

  • Erstes Quartal: Sotapanna - Puja dieser Tag soll uns daran erinnern dass der Stromeintritt möglich ist, dass es sich lohnt sich dafür anzustrengen. Für Jene welche ihn schon erlangt haben soll es ein Tag des Danks und der Motivation für weitere Schritte sein.

  • Zweites Quartal: Vesāhk - Puja (Mai) – erinnert an Geburt, Erleuchtung und Tod Buddhas und hat so den Buddha und alle Lehrer als Inhalt.

  • Drittes Quartal: Āsālhā – Puja (Juli) – erinnert an Buddhas erste Lehrrede (Darlegung der 4 edlen Wahrheiten) und hat so das Dhamma als Inhalt.

  • Viertes Quartal: Pavāranā – Puja (Oktober) Zum Jahresende steht ein Tag an, welcher der eigenen Überprüfung dient. Die Zeit am Jahresende ist gut zurückzuschauen was gut und weniger gut gelaufen ist, welche kleinen Schritte man machen konnte und sich vorzunehmen welche Schritte man nun angehen möchte.  Auf der Basis des Pavarana Sutta (SN 7.8) bittet man seine Lehrer und sich selbst um Vergebung für Geschehenes. Man macht reinen Tisch und kann neu beginnen (Man sagt: „Wenn ich dich bewußt oder unbewusst, in Worten oder Taten verletzt habe, so bitte ich um Verzeihung!“  Der Lehrer spricht: „Ich verzeihe dir – und bitte auch dich um Verzeihung falls ich dich bewußt oder unbewusst in Worten oder Taten verletzt habe“. Man spricht ebenfalls: “Ich verzeihe dir“).

  Foto/Copyright: Ilse