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 Laiendasein

In vielen Lehrreden Buddhas kann man nachlesen, dass auch Laien den Weg komplett (also bis zur vollständigen Erleuchtung) gehen können und die buddhistische Gemeinschaft ohne die männlichen und weiblichen Laiengemeinschaften (Upasika, Upasiko) nicht vollständig ist. Wiederholt wird nicht nur der Stromeintritt von Laienjüngern und Laienjüngerinnen beschrieben sondern auch erlangte höhere Erleuchtungsstufen.

Die Gingko Sangha sieht sich so als eine Gemeinschaft gleichgesinnter buddhistischer Übender, welche in tiefem Vertrauen zum Dhamma integriert im ganz normalen weltlichen Leben den Weg Buddhas[1] bis zum Stromeintritt oder einer weiteren Erleuchtungsstufe gehen[2]. Die Art dieses Laiendaseins soll sich an den Lehrreden, welche der Buddha für Hausväter/Hausmütter gehalten hat orientieren und deren Geist in die aktuelle Zeit transferieren. Durch Einsicht und liebende Güte versuchen die Übenden anderen Menschen und allen Wesen dabei eine wertvolle Hilfe anzubieten[3] um einen heilsamen Weg zu gehen[4].

[1] Das reale Ziel ist zumindest ein Sekha (Schulungstüchtiger) zu werden, also ein Mensch zu werden der in einen der vier überweltlichen Pfade eingetreten ist.

[2] Zum Umgang mit dem Thema: Sprechen über den Stromeintritt oder andere überweltliche Errungenschaften möchte ich auf den Vinaya verweisen, der es Mönchen verbietet öffentlich darüber zu sprechen. Ähnlich sollte es in der Gingko Sangha sein. Damit nicht die Idee von Wertigkeit oder Vergleich aufkommt sollte nur zwischen Kalyanamittas darüber gesprochen werden dürfen, und auch nur dann wenn es für den Weg des Übenden bedeutend ist.

[3] Der Buddha hat den Versuch andere Menschen zu überzeugen als eine Form der Mission angesehen und daher abgelehnt. Das Ziel von Lehrgesprächen und Diskussionen lag immer darin das Dhamma klar darzulegen – die Entscheidung das anzunehmen hat der Buddha seinen Gesprächspartnern immer völlig frei überlassen (und es gibt auch Berichte in Lehrreden wo Gesprächspartner die dargelegte Wahrheit nicht angenommen haben).

[4] Aus dieser Formulierung hat sich eine „Bodhisattwa-Version“ abgeleitet, welche auch für Theravada-Übende annehmbar ist. Im Gegensatz zum Mahayana-Ansatz (man schiebt die Erleuchtung auf, bis alle anderen Wesen erleuchtet sind) gelobt man in diesem Leben und den noch bis zur völligen Erleuchtung verbleibenden Leben alle Wesen zu unterstützen. Man widmet auf diese Weise seine Zukunft (macht sie wertvoll) ohne die Erleuchtungsstufen dabei zu unterwandern.